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Initiatischer WEG

Der Initiatische WEG - ein ganzheitlicher Weg zur Selbstwerdung – Wandlung zur Ganzheit

Initiatisch meint, das Tor zum Geheimen öffnen. Das Geheime ist der Mensch selbst in seinem Kern, in seinem Wesen.  

Immer mehr Menschen fragen sich ‘Wer bin ich eigentlich‘. Sie suchen nach dem Sinn des eigenen Lebens und nach dem, was sie in der Tiefe ihres Wesens ausmacht.

Sie suchen nach dem Licht in innerer Dunkelheit, der zutiefst eigenen Berufung und dem eigenen inneren Urgrund.

In Krisenzeiten, wo dieser tragende Grund ins Wanken gerät, braucht es Hinwendung zum Innerseelischen, um eine Not-Wende anzustoßen, um den ganz eigenen authentischen Weg zu finden und zu gehen.

Meditation und Stille sind neben der Arbeit mit den Medien der Initiatische Therapie wesentliche Elemente dieses Weges. Ein Weg, auf dem der Mensch hineingenommen wird in ein zutiefst schöpferisches Geschehen der Bewusstwerdung und des sich Entfaltens.

Der Benediktshof gibt dieser Suchbewegung Raum und bietet mit der Initiatischen Therapie an, diesen Weg in Kursen und Einzelstunden zu begleiten.

Meditation ist eine Basisübung auf dem Initiatischen Weg, eine Übung der Stille.

Sie ist Stille in Körper, Geist und Seele, in der äußeren Unbewegtheit, die zum Za-Zen gehört.

Es ist die Stille, in der wir ganz wach üben „einfach da zu sein“ – im Atem – ganz offen, um berührt zu werden von dem, was jenseits allen Lärms, aller Unruhe, aller Bewegung ist.

Das Meditative Bogenschießen ist eine Übungspraxis des Initiatischen Weges. Die Verknüpfung von Leiberfahrung und Spiritualität ist ein besonderes Merkmal dieses Übungsweges.

Wahrnehmungsübungen in Form von Leibspür- und Zentrierungsübungen, das Erfahren der eigenen leiblichen Kraft im Bogenspannen, das präsente Da-Sein während des Abschusses und das Einüben des rituellen Ablaufes im Meditativen Bogenschießens ermöglichen es, sich der Herz-Mitte zu öffnen.

Dieses Sich-Öffnen in der Herz-Mitte ist das eigentliche Ziel des Meditativen Bogenschießens und des Initiatischen Weges.

„Geführt" meint hier „von innen heraus führen lassen" und mich dem, was - jenseits von Verhinderungen - von innen her werden und sich entfalten möchte, anvertrauen.

Mit geschlossenen Augen in die eigene Tiefe lauschend, geschieht Hinwendung zur inneren Bewegung, die mittels der Zeichenstifte Spuren und Bewegungen verschiedenster Ausdrucksqualitäten und Formen auf dem Zeichenpapier sichtbar werden lässt.

Ich werde hineingenommen in ein schöpferisches Geschehen, das aus sich selbst heraus Wirk- und Werdekräfte entwickelt.

Die Personale Leibarbeit berührt den ganzen Menschen in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele. Der Mensch erfährt sich innerlich berührt und kann sich in dieser Berührung wieder als Ganzes und mit seinem Wesen verbunden erleben.

In dieser Berührung in Stille und am bekleideten Körper kann ein tiefes Ankommen in sich selbst geschehen und sich ein spiritueller Raum öffnen.

Erfahrenes bekommt im Gespräch Raum und wird so Teil des eigenen Wegprozesses.

Der Weg mit dem Schwert schneidet frei für eine Entfaltung der zurückgehaltenen Lebenskräfte. Er stärkt den Mut, auf die „innere Stimme und Intuition" zu hören, ihr zu vertrauen und ihr Ausdruck zu verleihen.

Das Schwert in der Hand, die Bewegung und das Handeln damit sind ein unmittelbarer Spiegel dessen, wie ich zur Welt stehe, zur Welt hin handle und der Welt begegne. Wage ich, den „Inneren Weg" zu gehen? Wage ich, unbequeme Entscheidungen zu fällen und ungewöhnliche Schritte zu tun?

Der Übungsweg mit dem Schwert ist keine Technik, sondern fördert eine Haltung von Zentriertheit, Klarheit, Entschiedenheit, Achtsamkeit und Mut zu Taten.

Der schöpferischen Kraft in jedem Menschen – dem was von innen her sich entfalten will – Raum geben und Gestalt werden lassen.

Die Initiatische Arbeit ob mit Farben, mit Stimme und Musik, mit Tonerde oder mit Faden (Weben) unterstützt die Entwicklung des Menschen, den seinem Wesen gemäßen, ganz eigenen Weg zu finden und zu gehen.